Medizinische Zentren und Spezialisierungen
der Oberlausitz-Kliniken gGmbH

Das zertifizierte interdisziplinäre Gefäßzentrum

Das interdisziplinäre Gefäßzentrum der Oberlausitz-Kliniken gGmbH wurde im Jahr 2010 erstmals durch die drei Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG), Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) und Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) erfolgreich rezertifiziert. Ärzte der Fachrichtungen interventionelle Radiologie, Gefäßchirurgie und Angiologie aus dem stationären und ambulanten Bereich arbeiten zum Wohl des Patienten eng zusammen. Die fachübergreifende Patientenversorgung und das daraus resultierende erweiterte Diagnose- und Therapiespektrum tragen zur optimalen medizinischen Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen bei. Inzwischen hat sich das interdisziplinäre Gefäßzentrum der Oberlausitz-Kliniken gGmbH zum größten im ostsächsischen Raum entwickelt. Das Einzugsgebiet erstreckt sich bis Görlitz, Weißwasser, Zittau, Sebnitz und Bischofswerda.

HIER gehts zur Internetseite vom Oberlausitzer Gefäßzentrum

Weitere Informationen zum Gefäßzentrum  HIER

 

Das zertifizierte Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie

Die Chirurgische Klinik im Krankenhaus Bautzen wurde im September 2008 von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie zertifiziert.

Das Spektrum umfasst die Versorgung von Erkrankungen und Tumoren im Dickdarm, im Mastdarm und der Analregion. Fachärzte der Chirurgischen Klinik und der Medizinischen Klinik kooperieren im Rahmen des zertifizierten Kompetenzzentrums für chirurgische Koloproktologie eng mit dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie sowie mit niedergelassenen Fachärzten. Das Ziel ist, Patienten kontinuierlich eine chirurgische Versorgung auf hohem Niveau anzubieten.

Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie HIER


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Das zertifizierte Schlaflabor für Erwachsene und Kinder/Jugendliche

Das Krankenhaus Bautzen verfügt über ein Schlaflabor für Erwachsene und eines für Kinder und Jugendliche. Diese wurden zuletzt im September 2011 erfolgreich durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung (DGSM) rezertifiziert. Zum Spektrum der zertifizierten Schlaflabore der Oberlausitz-Kliniken gGmbH zählt die Behandlung von allen Formen von Schlafstörungen, vordergründig des Schlafapnoesyndroms (Atemaussetzer während der Schlafphasen). Das Schlaflabor für Erwachsene in der Medizinischen Klinik II ist mit vier Behandlungsplätzen ausgestattet, das Schlaflabor für Kinder und Jugendliche in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit zwei Plätzen.

Weitere Informationen zum Schlaflabor HIER

EndoProthetikZentrum Bischofswerda

Im EndoProthetikZentrum Bischofswerda werden Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen an Schulter-, Hand-, Hüft- und Kniegelenk optimal  versorgt und eine interdisziplinär abgestimmte Behandlung sichergestellt. Im Bischofswerdaer EndoProthetikZentrum kooperieren Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie der Chirurgischen Klinik des Krankenhauses Bischofswerda mit ambulant tätigen Fachärzten für Radiologie, Orthopädie und Handchirurgie.

Informationen zum Gelenkzentrum Bischofswerda HIER


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SOS-NET Schlaganfallversorgung Ost-Sachsen Netzwerk

In den Medizinischen Kliniken der Krankenhäuser Bautzen und Bischofswerda werden Schlaganfallpatienten nach den aktuellen Leitlinien für die Schlaganfalltherapie behandelt. Für eine noch gezieltere Versorgung kooperieren die Kliniken im „SOS-NET – Schlaganfallversorgung in Ost-Sachsen Netzwerk“ mit dem Dresdner Universitäts-SchlaganfallCentrum. Der Patient wird – genauso wie bisher – frühestmöglich zu jeder Tag- und Nachtzeit im Heimatkrankenhäusern behandelt. Neu ist, dass er vom neurologischen Sachverstand eines Spezialisten profitiert. Die Neurologen des Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus sind via moderner Kommunikationstechnik in die Behandlung eingebunden. Während der Untersuchung im Krankenhaus Bautzen oder im Krankenhaus Bischofswerda überträgt eine hochauflösende Webcam, der „Teledoktor“, die Bilder auf einen Bildschirm in das Universitätsklinikum. Der Neurologe dort steuert die kilometerweit entfernte Kamera untersucht so den Patienten gemeinsam mit dem hiesigen Internisten. Telemedizinisch beraten die Ärzte in Echtzeit, was zu tun ist.

Das Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Im Jahr 2006 wurde das Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen initiiert. Ärzte der Fachrichtungen Gastroenterologie (Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes), Kinder-Gastroenterologie, der Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) und der Proktologie (Erkrankungen des Enddarmes) aus dem ambulanten und stationären Bereich arbeiten eng zusammen. Ziel ist die Verbesserung der umfassenden Betreuung und Behandlung von Patienten aller Altersklassen auf hohem fachlichen Niveau in enger Kooperation mit Hausärzten und Selbsthilfegruppen. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind wiederkehrende oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Zu den am häufigsten auftretenden Formen zählen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.

Die Zertifizierten Traumazentren

Jede Minute zählt,  wenn Schwerverletzte, sogenannte Polytraumapatienten, versorgt werden müssen. Die beiden Chirurgischen Kliniken an den Standorten Bautzen und Bischofswerda sind seit 2013 als lokales bzw. regionales Traumazentrum zertifiziert.

Ein hochqualifiziertes Ärzteteam übernimmt die zielgerichtete Diagnose und Behandlung dieser Patienten. Schnelle medizinische Hilfe wird so interdisziplinär sichergestellt.

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Oberlausitz-Kliniken gGmbH

Dr. med. Grit Schuster
Oberärztin, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Krankenhaus Bautzen

  • Zertifizierte Ärztliche Kontinenzberatungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
  • Zertifiziert nach AGUB Stufe II der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V.
    • urogynäkologische Diagnostik und Therapie
    • urogynäkologische Chirurgie

Dr. med. René Löschau
Chefarzt, Urologische Klinik, Krankenhaus Bautzen

  • Zertifizierte Ärztliche Kontinenzberatungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.

Dr. med. Ursula Straube
Oberärztin, Chirurgische Klinik, Krankenhaus Bautzen

  • Zertifizierte Ärztliche Kontinenzberatungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
  • Zertifiziertes Koloproktologisches Zentrum

Im März 2007 wurde ein Behandlungsbereich der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Krankenhauses Bischofswerda als Ärztliche Kontinenzberatungsstelle zertifiziert. Das Spektrum umfasst die Beratung, die Diagnostik und die Therapie von Inkontinenz (Blasenschwäche) und Gebärmuttersenkung. Weitere ärztliche Kontinenzberatungsstellen befinden sich am Standort Bautzen. 

Als Inkontinenz bezeichnet man die fehlende oder mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blaseninhalt sicher zu speichern und selbst zu bestimmen, wann und wo dieser entleert wird. Die Folge ist ein unwillkürlicher Urinverlust.

Das Diabeteszentrum

Im Jahr 2008 wurde das Diabeteszentrum im Krankenhaus Bischofswerda von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als „Behandlungseinrichtung für Typ 2 Diabetiker (Stufe 1)“ erfolgreich zertifiziert. Fachärzte aus dem ambulanten und stationären Bereich kooperieren mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. und dem Sanitätshaus Adermann, um Patienten mit Diabetes mellitus optimal zu versorgen.

Zum Spektrum zählen Patientenschulungen zum Umgang mit der Erkrankung sowie die komplexe Behandlung von Komplikationen bei Diabetes, wie Erkrankungen des Herzens und der Gefäße, Schlaganfälle sowie periphere Durchblutungsstörungen. Ziel der „Behandlungseinrichtung für Typ 2 Diabetiker (Stufe 1)“ ist, den betroffenen Patienten eine weitgehend normale Lebensführung zu ermöglichen.


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