Zentren / Spezialisierungen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Zertifizierung „Ausgezeichnet Für Kinder“

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Oberlausitz-Kliniken gGmbH erhielt wieder das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder 2020 - 2021“. Das unter anderem von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. verliehene Zertifikat bescheinigt die ausgezeichnete stationäre Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen.

Die erfolgreiche Neubewertung der Klinik bestätigt die hohe Qualität der stationären Behandlung. Wenn das eigene Kind krank ist, wünschen sich Eltern die bestmögliche Versorgung im Krankenhaus und diese möglichst wohnortnah. Das Gütesiegel bietet Müttern und Vätern Orientierung und hilft bei der Klinikauswahl.

Das Gütesiegel wurde im Jahr 2009 von einer bundesweiten Initiative verschiedener pädiatrischer Fach- und Elterngesellschaften unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. entwickelt. Verliehen wird das Prädikat ausschließlich an Kliniken, die die vereinbarten Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung der Krankenhausversorgung von Kindern und Jugendlichen erfüllen. Diese beziehen sich unter anderem auf die Organisation der Klinik, personelle und fachliche Anforderungen, die räumliche und technische Ausstattung und die Sicherung der Ergebnisqualität.


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Kinderschlaflabor

An der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bautzen gibt es ein akkreditiertes Schlaflabor nach den Richlinien der DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin). Die sogenannte Polysomnografie (PSG) im Säuglings- und Kindesalter ist eine  Untersuchung, bei der während des natürlichen Schlafes über verschiedene Elektroden und Sensoren mehrere Parameter kontinuierlich gemessen und aufgezeichnet werden (Hirnströme, Atmung, Herzfrequenz, EKG, Sauerstoffgehalt des Blutes, Muskelbewegungen).

Dabei können sowohl Störungen in der Atemregulation (zentrale Schlafapnoe) wie auch Behinderungen des Atemluftstromes (obstruktive Schlafapnoe) registriert werden.

Beim zentralen Schlafapnoesyndrom geht es um die Erkennung von Risiken für den sogenannten Plötzlichen Säuglingstod (SIDS), beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom um Störungen des normalen Schlafes mit Folgen wie Tagesmüdigkeit oder Infektneigung.


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Das Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Im Jahr 2006 wurde das Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen initiiert. Ärzte der Fachrichtungen Gastroenterologie (Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes), Kinder-Gastroenterologie, der Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) und der Proktologie (Erkrankungen des Enddarmes) aus dem ambulanten und stationären Bereich arbeiten eng zusammen. Ziel ist die Verbesserung der umfassenden Betreuung und Behandlung von Patienten aller Altersklassen auf hohem fachlichen Niveau in enger Kooperation mit Hausärzten und Selbsthilfegruppen. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind wiederkehrende oder kontinuierliche entzündliche Erkrankungen des Darms. Zu den am häufigsten auftretenden Formen zählen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.


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Neonatologie

In der Klinik für Kinder- und Jugenmedizin können Frühgeborene ab einer Schwangerschaftsdauer von 32 Wochen und einem Geburtgewicht von 1.500 Gramm versorgt werden (perinatale Schwerpunktklinik, Level 3). Hierfür steht ein erfahrenes Team von Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern zur Verfügung. Unreifere Kinder oder Frühgeborene mit wesentlich geringerem Gewicht werden nach kompetenter Erstversorgung vor Ort an das Perinatalzentrum an der Universitätskinderklinik Dresden verlegt.

Bei der Geburt eines Frühgeborenen und bei sich andeutenden oder nach der Geburt auftretenden Krankheitszeichen oder Risiken wird sofort ein Kinderarzt hinzugezogen, der weitere Maßnahmen festlegt. Je nach Krankheitsschwere und Reife des Kindes (Schwangerschaftsdauer) wird ggf. die Übernahme in den Frühgeborenenbereich der Kinderklinik (Station 22) notwendig sein.

Hier bestehen alle Möglichkeiten der Intensivtherapie und Überwachung, so dass auch kleine Frühgeborene sicher und kompetent betreut werden können. Die Eltern haben jederzeit Zutritt zu ihrem Kind. Frühzeitiges Stillen bzw. zumindest Muttermilchfütterung wird unbedingt angestrebt, „Kuscheln“ mit dem Kind (Kängurutherapie) wird durchgeführt, sobald der Zustand des Kindes dies zulässt.

Bei längerem Aufenthalt eines Frühgeborenen auf der Station kann die Mutter als Begleitperson auf der Station oder in der Elternwohnung der Klinik mit aufgenommen werden. Die Kinderkrankenschwestern und Ärzte begleiten Sie in dieser Zeit und stehen mit Rat und Hilfe zur Verfügung, die Entlassung erfolgt in Absprache mit den Eltern, sobald dies für das Kind und für die  gut und angemessen erscheint. Feste Gewichtsgrenzen gibt es dafür nicht.


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