Oberlausitz-Kliniken gGmbH
Oberlausitzer Kliniken
28.08.2019

Erfolgreiche Teilnahme der Oberlausitz-Kliniken gGmbH (OLK) an der Landeskatastrophenschutzübung


In der vergangenen Woche führte die Landesdirektion Sachsen in Ostsachsen eine Katastrophenschutzübung unter dem Titel „Schöna 2019“ durch. Simulierte Ausgangssituation war eine Gewitterlage mit Starkregen, Überflutungen und schweren Stürmen. In der Folge kam es zu größeren Stromausfällen.

Am 21.8.19 wurde für das Krankenhaus Bischofswerda in einer Stabsrahmenübung die Evakuierung des Krankenhauses simuliert, allerdings nur am Tisch der Krankenhauseinsatzleitung. Am 24.8.19 aber wurde um 18:03 Uhr für das Krankenhaus Bautzen ein Vollalarm mit Massenanfall von Verletzten ausgerufen. Grund war ein simuliertes Zugunglück durch einen Erdrutsch in der Sächsischen Schweiz. Mit Komparsen wurde die Bergung, Versorgung und der Weitertransport in die umliegenden Krankenhäuser trainiert, ein Teil der „Verletzten“ wurde nach Bautzen gebracht. Im Rahmen der Alarmierung wurden zahlreiche dienstfreie Mitarbeiter, nicht nur des medizinischen Personals, mobilisiert und standen zügig zur Verfügung – für die medizinische Versorgung, aber auch für alle notwendigen Aufgaben drum herum, wie z. B. Patientenaufnahme, Transporte, Betreuung Sterbender und Angehöriger.

Zwischen 19.10 Uhr und 22.15 Uhr wurden insgesamt 38 „Verletzte“ zugewiesen, davon 8 der Kategorie Rot (schwerst verletzt, vital bedroht) und 7 der Kategorie Gelb (schwer verletzt). „Die medizinische Versorgung zahlreicher Schwer- und Schwerstverletzter innerhalb kurzer Zeit stellt hohe Anforderungen an die Organisation der medizinischen Maßnahmen und aller internen Abläufe in der Notfallversorgung. Die Zentrale Notaufnahme in Bautzen und das gesamte Krankenhaus ist daher mit einem Notfallplan für den Massenanfall von Verletzten oder ähnlichen Szenarien auf solche Situationen gut vorbereitet und konnte dies im Rahmen der Übung unter Beweis stellen.“, berichtet der Ärztliche Direktor, Dr. med. Ulf Winkler. „Im Katastrophenfall können durch Mobilisierung aller dienstfreien Mitarbeiter innerhalb kurzer Zeit die Behandlungs-, Aufnahme und Operationskapazitäten auf ein Maximum ausgeweitet werden.“

Nach Übungsende äußerten die beiden Beobachter der Landesdirektion großes Lob für die hervorragende Beherrschung der Situation und die weitgehend reibungslose und vorbildliche Behandlung der „Patienten“. Dank guter Abstimmung mit den Diensthabenden der Zentralen Notaufnahme kam es auch zu keiner Beeinträchtigung des Routinebetriebes. Natürlich werden alle Abläufe und Dokumentationen gemeinsam mit den Verantwortlichen der Bereiche noch genau analysiert, denn Verbesserungen  sind immer möglich. Die Krankenhausleitung zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und zollte allen involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank und Respekt.



Aktualisierung: Redaktionsteam, 06.08.2019
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