Vorübergehender Hubschrauberbetrieb an Ausweichlandeplatz in Bautzen

Pressemitteilung vom 16.01.2026

Die Sperrung des Dachlandeplatzes der Oberlausitz-Kliniken wegen Sanierungsarbeiten erfordert eine temporäre Lösung.


Ein Rettungshubschrauber landet auf der Klinik in Bautzen. Foto: OLK/Robert Reuther

Aufgrund notwendiger Bauarbeiten wird der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der Oberlausitz-Kliniken gGmbH (OLK) in Bautzen im Zeitraum vom 19. Januar 2026, 8 Uhr, bis 6. Februar 2026, 18 Uhr vorübergehend gesperrt. In dieser Zeit kann der Rettungshubschrauber nicht wie gewohnt auf dem Klinikdach landen. Stattdessen wird eine Ausweichlandestelle im Stadtgebiet Bautzen genutzt.

Grund für die Sperrung ist die altersbedingte Erneuerung mehrerer Hauptkomponenten des Aufzugs, der den Hubschrauberlandeplatz mit der Notaufnahme verbindet. „Der Aufzug ist ein sicherheitsrelevantes Element für den Transport von Patientinnen und Patienten vom Dach in die Notaufnahme. Da mehrere zentrale Bauteile ausgetauscht werden müssen, ist eine mehrwöchige Sperrung leider unumgänglich“, erklärt Jens Drengner, Leiter Technischer Service und Baumanagement der OLK.

Während der Bauzeit können daher keine Patientinnen und Patienten direkt vom Dachlandeplatz in die Notaufnahme transportiert werden. Eine Ausnahmenutzung bleibt jedoch möglich: Muss beispielsweise ein Notarzt abgeholt werden, kann dieser den Dachlandeplatz weiterhin über die Treppe erreichen.

Alternativer Landeplatz in Gesundbrunnen

Als Ausweichlandeplatz dient in dieser Zeit neben der Luftrettungsstation am Flugplatz Bautzen das Gelände der ehemaligen Juri-Gagarin-Schule im Stadtteil Gesundbrunnen. Von dort erfolgt der Weitertransport der Patientinnen und Patienten bodengebunden mit einem Rettungswagen in die Klinik. Dadurch kann es im Umfeld des Ausweichlandeplatzes zeitweise zu vermehrtem Hubschrauberbetrieb sowie zu erhöhtem Lärmaufkommen kommen.

„Uns ist bewusst, dass der zusätzliche Flugverkehr für die Anwohnerinnen und Anwohner ungewohnt sein kann, bitten aber um Verständnis. Die Maßnahme dient letztlich der langfristigen Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Luftrettung am Standort Bautzen“, so Jens Drengner.

Die Sperrung und die Nutzung der Ausweichlandestelle erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Bautzen, das für die Organisation des Rettungsdienstes und der Luftrettung im Landkreis verantwortlich ist. Die Einsatzfähigkeit der Notfallversorgung bleibt während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt gewährleistet.



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