Oberlausitzer Kliniken
Notfall

Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA)

Die Oberlausitz-Kliniken gGmbH ist ein sicherer Partner im Bereich der fachgerechten Sterilgutaufbereitung.

Die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) leistet an den beiden Krankenhausstandorten in Bautzen und Bischofswerda einen wichtigen Beitrag bei der Patientenversorgung.

Zu den Aufgaben einer ZSVA gehören der Transport, die Reinigung, die Desinfektion, die Pflege, die Sortierung, die Sterilisation und die Bereitstellung von Medizinprodukten bzw. Instrumenten die am Patient angewendet werden.

Eine Risikobewertung der Medizinprodukte bzw. Instrumente erfolgt mit Hilfe des Entscheidungsbaumes der DGSV (Deutsche Gesellschaft für Sterilgut Versorgung) und der entsprechenden Tabelle der letzten aktuellen gemeinsamen Empfehlung von der KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention) beim RKI (Robert-Koch-Institut) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dabei wird mittels Einstufung der Medizinprodukte bzw. Instrumente festgelegt, wie diese aufbereitet werden müssen, um eine Übertragung von pathogenen Krankheitserregern zu verhindern.

In der ZSVA-Abteilung kommen alle benutzten und damit unreinen Instrumente an. Nach manueller Vorreinigung und ggf. Zerlegung werden diese mit validierten Verfahren in Reinigungs-Desinfektions-Geräten (RDG) gereinigt und desinfiziert.

Nach der maschinellen Reinigung und Desinfektion erfolgt eine Sicht- und Funktionskontrolle aller Instrumente. Mithilfe einer Packliste, die mit einem speziellen EDV-Programm erstellt wird, werden die gelisteten Instrumente in Container oder in sogenannte Weichverpackungen (Folienverpackung, Vliesverpackung) verpackt, sterilisiert und individuell zu den verschiedenen Operationsräumen gebracht.

Alle erforderlichen Daten der Sterilisationsprozesse  werden aufgezeichnet und 30 Jahre lang gespeichert. Damit sind sie bei Bedarf jederzeit abrufbar. Sämtliche am Aufbereitungszyklus involvierten Geräte (RDG, Folienschweißgeräte, Dampfsterilisatoren) unterliegen einer jährlichen Wartung und Revalidierung.

Die Oberlausitz-Kliniken gGmbH hat ein Qualitätsmanagementsystem für die Aufbereitung von Medizinprodukten eingeführt, dass den hohen Anforderungen der Richtlinie der KRINKO und des BfArM entspricht.

Die qualitätssichernde Maßnahmen dienen dazu, einwandfrei aufbereitete Medizinprodukte für eine optimale Patientenversorgung bereit zu stellen und somit ein hohes Maß an Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Verfahrensanweisungen für die einzelnen Prozessschritte und die Ergebnisqualität werden intern, durch die eigenen Hygiene- und Qualitätsmanagementabteilungen und außerdem extern, durch Fachberatung beziehungsweise durch diverse Behörden, wie zum Beispiel das Gesundheitsamt, überwacht. Dazu werden Risikoanalysen und Qualitätskontrollen durchgeführt und dokumentiert.  Regelmäßige interne Audits garantieren, dass das Qualitätsmanagement konstant den höchsten Sicherheit- und Qualitätsanforderungen entspricht. Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter werden stets gefördert und unterstützt. Alle Mitarbeiter der Zentralsterilisation besitzen die vom RKI geforderte Fachkunde zur Aufbereitung von Medizinprodukten.

Im Oktober 2013 plant die Oberlausitz-Kliniken gGmbH, die Konformität der Prozesse durch eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485:2010 bestätigen zu lassen. Durch dieses Zertifikat ist die Oberlausitz-Kliniken gGmbH dann berechtigt, kritisch C Produkte (Medizinprodukte mit besonders hohen Anforderungen an die Aufbereitung) in der ZSVA aufzubereiten.

 

Sind Sie an den Dienstleistungen der Zentralsterilisation der Oberlausitz-Kliniken gGmbH interessiert, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. 

Pflegedienstleitung

Pflegedirektorin
Petra Wockatz

Oberlausitz-Kliniken gGmbH
Am Stadtwall 3
02625 Bautzen


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Sekretariat
Petra Hempel
Telefon: (03591) 363 - 2336
Telefax: (03591) 363 - 2432


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Aktualisierung: Redaktionsteam, 24.05.2016
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