Oberlausitzer Kliniken
Notfall
05.12.2017

Das neue Frauen- und Kinderzentrum am Krankenhaus Bautzen nimmt die Tätigkeit auf

Ab 21. Dezember 2017 wird die stationäre medizinische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Frauen einschließlich der Geburtshilfe am Krankenhausstandort Bautzen konzentriert. Im Vordergrund stehen dabei umfassende interdisziplinäre Behandlungs-möglichkeiten unterschiedlicher Krankheitsbilder unter einem Dach.


Das neue Frauen- und Kinderzentrum am Krankenhaus Bautzen vereint künftig die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die bisherigen Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus Bautzen und am Krankenhaus Bischofswerda. Damit wird die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bischofswerda nur noch bis 20.12.2017 geburtshilfliche und gynäkologische Versorgung am Standort Bischofswerda anbieten. Ab dem 21.12.2017 werden dann alle stationären medizinischen Leistungen der Kinderheilkunde, Geburtshilfe und Gynäkologie am Standort Bautzen gebündelt. Geburtsvorbereitende Kurse sowie geplante ambulante gynäkologische Eingriffe sollen perspektivisch weiterhin in Bischofswerda angeboten werden.

Im neuen Frauen- und Kinderzentrum spielt die direkte Nähe der einzelnen medizinischen Fachgebiete eine wichtige Rolle. Dies ist ein Schritt weg von der Orientierung an bestimmten Krankheiten hin zu einer umfassenden Betreuung aller Kinder und Jugendlichen sowie Frauen mit deren spezifischen Fragestellungen und Behandlungen unter einem Dach. Ein Schwerpunkt ist dabei die Perinatalmedizin, also die Betreuung und Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Neugeborenenversorgung auf dem Niveau eines perinatalen Schwerpunktes. Hier können Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche und ab 1.500 Gramm Geburtsgewicht versorgt werden. Mit der Zusammenführung der Kliniken in einem Zentrum erhöht sich auch die Sicherheit für Frühgeborene und Neugeborene mit gesundheitlichen Problemen, für Schwangere und Mütter.

Unreifere Kinder oder Frühgeborene mit wesentlich geringerem Gewicht werden nach kompetenter Erstversorgung vor Ort an das Perinatalzentrum an der Universitätskinderklinik Dresden verlegt. Bei der Geburt eines Frühgeborenen und bei sich andeutenden oder nach der Geburt auftretenden Krankheitszeichen oder Risiken ist sofort ein Kinderarzt anwesend, der die Erstversorgung des Kindes übernimmt und weitere Maßnahmen festlegt. Je nach Krankheitsschwere und Reife des Kindes (Schwangerschaftsdauer) wird ggf. die Übernahme in die Neonatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin notwendig. Hier bestehen alle Möglichkeiten der Intensivtherapie und Überwachung, so dass auch kleine Frühgeborene sicher und kompetent betreut werden können. Die Eltern haben jederzeit Zutritt zu ihrem Kind. 


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Aktualisierung: Redaktionsteam, 11.02.2014
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